Wie reinigt man einen Autohimmel?

Autohimmel

Der Himmel im Autoinnenraum kann mit der Zeit sehr leicht schmutzig werden, sei es durch hängengebliebene Haare, die direkte Berührung des Materials oder durch verspritzte Flüssigkeiten. Die Folge sind meist unschöne Flecken und Gerüche. Eine gründliche Reinigung des Himmels ist in diesem Fall unumgänglich. Dazu muss man allerdings kein Fachmann sein und kann sich verschiedenster Methoden bedienen. Im Folgenden werden nun die gängigsten Reinigungsmethoden vorgestellt.

Ein verdreckter Autohimmel bedeutet nicht das Ende

Reinigung per Hand

Die am häufigsten angewendete Methode ist ohne Zweifel die Reinigung von Hand. Wer keinen Zugang zu Reinigungsmaschinen hat, oder schlichtweg eine kostengünstige Alternative möchte, kann auch auf einen einfachen Polsterreiniger zurückgreifen. Damit werden leichte Verschmutzungen wie Fett oder Staub schnell und einfach beseitigt. Aber Vorsicht! Es sollte in jedem Fall darauf geachtet werden, dass der Reiniger mit dem Stoff des Autohimmels kompatibel ist. Ansonsten könnte es hässliche Flecken geben.
Vor dem Versprühen des Polsterreinigers empfiehlt es sich, den Autohimmel vorerst mit einem trockenen Mikrofasertuch von äußerem Schmutz zu befreien. Nun den gesamten Stoff einsprühen und warten, bis der Reiniger vollständig eingezogen ist. Anschließend mit einer weichen Polsterbürste behutsam über den Stoff reiben und die tieferen Verschmutzungen lösen. Gegen etwaige zurückbleibende Gerüche optional einen Lufterfrischer versprühen.

Ebenfalls wirksam sind diverse Autoinnenreiniger. Dabei handelt es sich zumeist um einen Schaum. Dieser sollte mithilfe eines feuchten Schwammes in den Stoff des Himmels einmassiert werden. Wichtig: Den Schwamm immer wieder auswaschen, um den Schmutz nicht im Stoff zu verteilen. Nach der vollständigen Reinigung den Himmel einfach trocknen lassen und fertig!

Wenn sich mal nicht sofort jeder Schmutz löst, nicht gleich die Hoffnung aufgeben. Meist reicht eine weitere Anwendung des Reinigers. Für wirklich hartnäckige Verschmutzungen eine der weiteren Methoden ausprobieren.

Reinigung mit dem Dampfreiniger

Manche Verschmutzungen stecken so tief im Stoff, dass einfache Handreiniger nicht viel ausrichten können. In solchen Fällen sind Reinigungsmaschinen wie der Dampfreiniger ein gutes Mittel zum Zweck. Ein großer Vorteil ist seine chemiefreie Säuberung. Das Verfahren des Dampfreinigers ist simpel: Wasser wird stark erhitzt und zu Wasserdampf. Dieser dringt viel tiefer vor als Reinigungstücher oder -bürsten und löst jegliche Schmutzpartikel, unter anderem auch Nikotinrückstände. Herkömmliche Dampfreiniger besitzen einen Aufsatz, über den ein Mikrofasertuch gespannt wird. Dieses nimmt den vom Dampf gelockerten Schmutz auf. Ähnlich arbeitet auch der Dampfsauger. Hier wird die Verschmutzung allerdings direkt eingesaugt.

Reinigung mit dem Waschsauger

Das Gegenstück zum Dampfsauger ist der Waschsauger. Im Grunde arbeiten beide nach dem gleichen Prinzip, nämlich dem direkten Einsaugen des Schmutzes. Anders als der Dampfsauger, wird das Wasser vom Waschsauger nicht erst in Dampf umgewandelt, sonders sofort mit Druck auf die verschmutzte Stelle gespritzt und gleich wieder eingesaugt. Zusätzlich wird ein Reinigungsmittel ins Wasser gegeben werden, das den Schmutz direkt angreift. Hierfür eignet sich unter anderem ein Teppichreiniger.
Bei der Reinigung des Autohimmels mit einem Sauger sollte man aber Vorsicht walten lassen. Eine zu starke Saugkraft ist schädlich für den Kleber, mit dem der Stoff am Autodach befestigt ist. Dieser könnte durch den Sog abgelöst werden. Auch ein zu scharfer Reiniger kann dem Kleber gefährlich werden und ihn wegfressen.

Ein sauberer Himmel für ein angenehmes Fahrgefühl

Ist der Autohimmel endlich wieder sauber, kehrt auch das Wohlgefühl bei der Autofahrt zurück. Denn niemand fährt gerne in einem verdreckten Auto. Entweder traut man sich nicht recht ran oder denkt, nicht die richtigen Werkzeuge und das Know-How zu haben. Mit der vorliegenden Anleitung sollte die Reinigung kein Problem mehr darstellen.

Abschließend ein kleiner Tipp: Wem die Anschaffung einer eigenen Reinigungsmaschine zu teuer ist oder für das einmalige Reinigen als unnötig erscheint, muss trotzdem nicht verzichten. In vielen Baumärkten kann man sich schon für kleines Geld einen Dampfreiniger oder Waschsauger leihen.
 

Peter

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